Das Ziel ganz oben klar im Blick – Teil 1

Zwei Männer stellen sich einer neuen Herausforderung.

 

Die Geschichte zweier Lauffreunde, die sich ein neues Ziel gesetzt haben. Statt Marathon oder Halbmarathon im ebenen Gelände – Trailrunning in den Südtiroler Bergen. Ziel: Plose (2450m).

Der Brixen Dolomiten Marathon – Start in Brixen (560m).

Ralf, 55, Laufverrückter

Der LadiniaTrail – 28km / Start in St. Martin in Thurn (1127m)

Rüdiger, 51, Laufbegeisterter

Seit wann „läufst“ du Ralf?

Gelaufen bin ich schon ganz früh. Ich musste immer für meine Mutter Geld zur Bank bringen und da bin ich gerannt. Leichtathletik habe ich mit 6 Jahren begonnen und da fing es auch mit dem Laufen an. Sprint war noch nie mein Ding. In Ausdauer war ich schon immer gut.

Warum Laufen?

Es ist einfach. Man kann es überall machen. Es ist billig und man braucht kein zusätzliches Equipment. Ich möchte mich nicht auf Technik verlassen, sondern nur auf mich selbst.

Was waren bisher deine beeindruckendsten Lauferfahrungen?

Ich habe viel gehört vom „Runner`s high“- d.h. plötzlich merkt man keine Anspannung mehr, man läuft wie auf Wolken und könnte ewig laufen. Es strengt einfach nicht mehr an. Das hatte ich bisher zweimal. Es ist der Wahnsinn!

Wie kam es dazu, am Brixen Dolomiten Marathon teilzunehmen?

Das war eine völlig unüberlegte Spontanaktion. Ich war mit meiner Tochter in den Dolomiten wandern, habe das Plakat vom Dolomiten Marathon in Brixen gesehen und mich angemeldet. Eigentlich nur, weil meine Tochter in Brixen studiert. Erst viel später habe ich mir die Strecke angeschaut und realisiert, auf was ich mich einlasse.

Wie bereitest du dich auf dieses Ereignis vor?

Viele lange Trainingsläufe (länger als 20km) und immer im Gelände mit Steigungen. Höhenmeter trainieren ist wichtig.

Was ist dein Ziel für diesen Lauf?

Ohne Verletzung oben ankommen.

Seit wann „läufst“ du Rüdiger?

2012 habe ich im Rahmen von Lauf 10 mit dem Laufen begonnen. Ralf war der Trainer.

Warum Laufen?

„Damit ich Schokolade essen kann“;

Weil mich die Fotos mit meinem kleinen Sohn am Strand schockiert haben und ich wieder sportlicher sein wollte.

Durch Lauf 10 bin ich zum Laufen gekommen und es hat mir so gut gefallen, dass ich weitertrainiert habe und 2013 in Tegernsee meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin.

Was waren bisher deine beeindruckendsten Lauferfahrungen?

Der Start beim Halbmarathon in Lissabon 2015 auf der Brücke über den Tejo mit mehreren Tausend Läufern.

Wie kam es dazu, am LadiniaTrail teilzunehmen?

​​Ich wollte meinen Freund Ralf begleiten, der sich ein neues Ziel gesetzt hat. Ursprünglich war der LadiniaTrail als Halbmarathon (21km) gedacht. Es hat mich gereizt, diese Distanz mal bergauf/bergab zu laufen.

Wie bereitest du dich auf dieses Ereignis vor?

Mehrere Bergläufe hier im Voralpenland und mehrere längere (ca. 30km) Läufe. Da ich normalerweise Halbmarathon laufe, weiß ich durch die längeren Läufe, dass ich es schaffen kann. Regelmäßiges Training ist wichtig.

Was ist dein Ziel für diesen Lauf?

Ankommen und das Panorama genießen. Ich finde die Läufe in Südtirol immer schön, da mich Land und Leute begeistern.

Beide Läufe finden am 06. Juli 2019 statt. Ich bin dabei und berichte in Teil 2 wie es gelaufen ist.

Viel Erfolg und Spaß beim Laufen.

Detailierte Informationen zu den beiden Trails finden Sie hier.

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Schritt für Schritt dem Wanderziel entgegen

Was gibt es Schöneres zum Entschleunigen als Wandern? Für mich ist eine Wanderung der beste Weg, um den Kopf zu lüften und frei zu bekommen.  Egal ob Gipfel, Hütte oder Rundweg – mit einem Wanderziel vor Augen kann ich auf dem Weg loslassen. Sich treiben und die Gedanken vorbeiziehen lassen. Mit jedem Schritt falle ich mehr und mehr in einen Flow. Natur und frische Luft  tun einfach gut. Darüber hinaus ist der sportliche Aspekt nicht zu verachten. Je nach Wanderung kann man sich auch da persönlichen Herausforderungen stellen.  Ist man mit offenen Augen und achtsam unterwegs, entdeckt man obendrein noch die kleinen Schönheiten und Wunder der Natur.

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